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Forschungsprojekt NAH_Gast

Entwicklung, Erprobung und Verbreitung von Konzepten zum nachhaltigen Produzieren und Konsumieren in der Außer-Haus-Verpflegung  (NAH_Gast)

Das Projekt wurde bis zum Wechsel von Dr. Nina Langen zur TU Berlin im 15.3.2016 am Lehrstuhl geführt.

 

Teilprojekt Verbraucheransprache
Förderkennzeichen: 01UT1409(B)

 

Projektziele

Das Projekt Entwicklung, Erprobung und Verbreitung von Konzepten zum nachhaltigen Produzieren und Konsumieren in der Außer-Haus-Verpflegung (NAH_Gast) will Wege aufzeigen zu nachhaltigem Produzieren und Konsumieren in der Außer-Haus-Verpflegung (AHV). Ziel des Projekts ist die Initiierung und die Verbreitung von Transformationsprozessen die zu nachhaltigem Produzieren und Konsumieren in der AHV hinführen. Nah_Gast wendet sich sowohl an Unternehmen und deren MitarbeiterInnen als auch an KundInnen in den unterschiedlichen Bereichen der AHV. Darüber hinaus spricht NAH_Gast weitere Stakeholder der Unternehmen sowie Bildungsinstitutionen und die Wissenschaft an.

Projektrelevanz

Aufgrund zunehmend komplexer Lebens- und Arbeitssituationen erfolgt ein bedeutsamer Teil der täglichen Nahrungsaufnahme außer Haus. Etwa 3,2 Millionen Gäste nehmen täglich die unterschiedlichen Angebote der AHV in Anspruch. Neben dem Bedürfnis durch einfache Entscheidungssituationen in der AHV den Alltag zu entlasten, kann der Wunsch nach gesunder, bestenfalls ökologischer und ressourcenschonender Kost ein Motiv für die Essenswahl sein.

Projektstruktur

Das Projekt ist Teil des BMBF Förderprogramms Sozial-ökologische Forschung im Themenschwerpunkt Begleitung und Unterstützung von Transformationsprozessen zum nachhaltigen Wirtschaften und für eine Laufzeit von drei Jahren (März 2015 bis März 2018) mit anschließender zweijähriger Verstetigungsphase konzipiert. Wissenschaftliche Projektpartner des ILR sind das iSuN (FH Münster), Faktor 10 und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH. Die Praxispartner kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Allgemein- und Individualverpflegung. Zwei davon sind kleinere Unternehmen, zwei Unternehmen weisen mittelständischen Strukturen auf und ein marktführendes Großunternehmen ist ebenfalls Praxispartner.

 

Projektablauf

Teilziel 1: Entwicklung eines Leitbilds Nachhaltige AHV

Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit und Referenzrahmen für den späteren Transfer der Projektergebnisse in die Praxis und die Wissenschaft ist das Leitbild Nachhaltige AHV (verlinken sobald verfügbar). Ausgehend von wissenschaftlicher Literaturrecherche, einem Dialog mit den Praxispartern und der Expertise der Verbundpartner ist die Entwicklung dieses Leitbilds der erste Schritt im Verbundprojekt.


Teilziel 2: Entwicklung von integrierten Methoden zur Messung und Bewertung von Speisenangeboten in den Dimensionen Ökologie, Soziales und Gesundheit

Es werden Methoden zur Bewertung der Nachhaltigkeits- und Gesundheitswirkungen von Angeboten in der AHV entwickelt. Außerdem werden unterschiedliche Möglichkeiten zur praxistauglichen Integration dieser Methoden in betriebliche Entscheidungsprozesse (Produktentwicklung, Sortiments- & Preisgestaltung, Kommunikation) konzipiert.


Teilziel 3: Entwicklung von Methoden zur Verbraucheransprache und Typisierung auf die speziellen Anforderungen in verschiedenen AHV Settings

In Fallstudien werden komplexere Instrumente zur Förderung einer nachhaltigen AHV getestet. Diese bestehen aus verschiedenen Konsumanreizen wie beispielsweise der Entwicklung von genussreichen und attraktiven Speisen, ansprechenden Verbraucherinformationen, Preisgestaltung oder auch Partizipation und Nudging.


Teilziel 4: Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung der entwickelten Methoden in Fallstudien


Teilziel 5: Transfer der Projektergebnisse in Wissenschaft und Praxis

Im Sinne des Wissenstransfers werden die Ergebnisse der Teilergebnisse stetig über fachliche und wissenschaftliche Multiplikatoren verbreitet.

 

 

Projektleitung:

Dr. Nina Langen

 

Projektmitarbeiter:

Bettina Lorenz
M. Sc. Food and Resource Economics
M. Sc. Business and Economics

 




 


Zuletzt geändert:30.08.2016